Kreativ-Projekt-Blog

Online-Marketing, Shopsysteme, e-Commerce, Travel, Payment und Marketing

9. Dezember 2011
von webworker34
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Dumm gelaufen bei jQuery: komplettes Plugin-Verzeichnis gelöscht und kein Backup

Gut das es “nur” das Plugin-Verzeichnis war und nicht das UI: Bei Aufräumarbeiten im besagten Verzeichnis wurden aus versehen alle (in Worten ALLE) Plugins gelöscht. Wäre ja nicht so schlimm, wenn da nicht noch ein kleines Problem dazu kommen würde: Das letzte Backup ist über 1 Jahr alt …

Die Aufräumarbeiten waren Notwendig geworden, weil im dem Verzeichnis plugins.jquery.com in letzter Zeit jede Menge Spam zu finden war. Irgendein Spam-Held fand die Idee gut, tausende Anzeigen für Laptopakkus dort unterzubringen (wer würde da nicht klicken und sich mal schnell einen neuen Akku aus China kaufen, der nach 30 Minuten leer ist oder in Flammen aufgeht). Einer musste ja aufräumen und somit hat sich Adam Sontag an die Arbeit gemacht und war dabei etwas zu sorgfältig. Ok, er hat sich dafür entschuldigt und schreibt in seinem Blog ganz devot:

“Ich übernehme die volle Verantwortung dafür. Ich nehme gern eure Hass-E-Mails und -Tweets an, in denen ihr mich als unverantwortlich, unprofessionell oder einfach nur als dumm bezeichnet”

Nun ja, alles hat auch eine gute Seite und durch diesen kleinen Unfall hat sich die jQuery-Gemeinde nun entschlossen, ein neues Pluginverzeichnis mit verbesserten Spamschutz und besser handhabbar aufzusetzen. Dazu wird man Github einsetzen (gut ich bin kein Freund von Git aber besser das als ein ein Jahr altes Backup ;-) ).

Was lernen wir daraus? Mit einem Windows-System wäre das wahrscheinlich nicht passiert, weil das System dann mindestens zweimal gefragt hätte, ob  man da wirklich sicher ist. Und dann wäre der ganze Klumpatsch immer noch im “Papierkorb”. Okay, das mit Windows war jetzt nicht ernst gemeint aber es passte gerade so gut :-)

Quelle: Golem

30. November 2011
von webworker34
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Google bringt Indoor-Maps auf das Handy

Schade, ich muss wohl noch etwas mit meinem iPhone warten. Besitzer eines Smartphones mit Android-Betriebssystem können sich aber schon mal freuen. Google hat seinen Kartendienst für Android erweitert und bietet nun Indoor-Karten an. Das Ganze ist zwar noch in der Beta-Phase und auf ausgewählte Flughäfen, Einkaufszentren und Gebäuden begrenzt, verspricht aber ein guter Dienst zu werden. Das Smartphone führt einen also in Zukunft sicher durch das Ikea-Einrichtungshaus, der Einkaufspassage oder (und da macht es am meisten Sinn) auf Flughäfen durch Terminals und Gates. Dazu wird auf dem Display der Grundriss des Gebäudes sowie das Stockwerk angezeigt, in dem man sich gerade befindet.


Etwas Geduld muss man allerdings noch aufbringen: Die Google Indoor-Maps stehen zunächst nur für eine Auswahl von großen Flughäfen in den USA zur Verfügung. Auf g.co/indoormaps können interessierte Anwender eine Demo-Version der neuen Indoor-Navigation anschauen. Google ruft übrigens auch zum Mitmachen auf, die Pläne von öffentlichen Gebäuden zu katalogisieren. Also lasst uns Google füttern!

16. November 2011
von webworker34
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TUI und die Griechische Drachme

Vor einigen Tagen konnte man nachlesen, dass der Reiseveranstalter TUI für die kommende Griechenland-Saison schon mit dem Rückkehr der Drachme rechnet und die Hoteliers und Veranstalter vor Ort mit entsprechenden Verträgen gängelt. In den Verträgen heißt es:

 „Wenn der Euro nicht mehr die Währung sein sollte (…), ist TUI berechtigt, die Geldsumme in der neuen Währung zu bezahlen. Der Wechselkurs richtet sich nach dem von der Regierung vorgegebenen Wechselkurs.“

Im Klartext bedeutet das, dass die touristischen Vorauszahlungen für die eingekauften Kapazitäten zum Zeitpunkt der Buchung in jedem Fall auf Euro-Basis verrechnet werden. Klingt ja erst einmal ziemlich hart und hat nicht nur in der Branche für einige böse Kommentare gesorgt. Für die Griechen ist diese Klausel auch nicht gerade schön aber für Touristen im Fall der Fälle ein Geldsegen. TUI will nämlich im Falle der Rückkehr zur alten Währung die Währungsvorteile eins zu eins an den Kunden weiterreichen. In einem Video-Interview der Welt Online mit dem TUI Chef-Deutschland, Volker Böttcher, hat sich TUI gegen die Vorwürfe gewehrt.

16. November 2011
von webworker34
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6Wunderkinder bekommt finanzielle Hilfe von Skype-Gründer

So ein wenig erinnert es an die Dotcom-Blase: Niklas Zennström, Mitbegründer von Skype unterstützt mit  4,2 Millionen Euro das Berliner Internet-Unternehmen 6Wunderkinder. Zennströms Venture Capital Unternehmen Atomico begründete die Finanzspritze mit den internationalen Wachstumsperspektiven der erst 2010 gegründeten Software-Firma. Das Berliner Startup-Unternehmen, dass durch seinen Aufgabenplaner “wunderlist” einen Hype erfahren hat, möchte das Geld für die schnellere Produktentwicklung nutzen.

Wirklich neu ist der Aufgabenplaner zwar nicht aber trotzdem führen die 6Wunderkinder, die sich wegen der 6 Gründungsmitglieder so nennen, mehr als eine Million Nutzer für das Tool an. Die Ziele der Wunderkinder sind derweil ziemlich hoch gesteckt:Vorstandschef Christian Reber sagte im August der Nachrichtenagentur dpa:

Unser Ziel ist, nach SAP mal wieder einen Technologiekonzern in Europa oder Deutschland aufzubauen, und unser Anspruch ist, global funktionierende Software zu entwickeln, aus Berlin heraus.

Na dann drücken wir den Kindern mal die Daumen …

30. Juli 2010
von webworker34
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Zahnärzte brauchen keine Patienten – Das Vertretungssystem in Deutschland ist eine Katastrophe

586px-free_awesome_girl_with_braces_close_up.jpgWas ist das für ein miserables Gesundheitssystem:
Gestern Eckzahn abgebrochen, keine Schmerzen aber ich sehe aus wie ein Rugby-Spieler nach einem besonders bösen Foul …
Mein Zahnarzt (Dr. Segschneider in Bad Homburg, eigentlich ein sehr guter Zahnarzt!) hat Urlaub. Auf dem Band wird an 3 Vertretungen verwiesen (Dr. Weber, Dr. Papke und Dr. Nick). Diese sind aber alle im Urlaub und verweisen teilweise zurück zu meinem Zahnarzt. Nächsten Zahnärztin angerufen, die sagt, Sie wäre ja wohl nicht die Vertretung meines Zahnarztes und außerdem hätte Sie ja eine Baustelle. Da könnte Sie sich nicht auch noch um andere Patienten kümmern (Danke, Frau Dr. Gonnermann in Bad Homburg für diese klare Ansage. Ich weiß jetzt schon mal, zu welchem Zahnarzt ich nicht gehen möchte). Frau Dr. Schmidt, die Zahnärztin meiner Frau versucht, ist aber auch im Urlaub. Weiterlesen →

7. Oktober 2009
von webworker34
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Wird XING verkauft? Gerüchteküche brodelt …

Gerade habe ich in der Online-Ausgabe von derStandard.at eine interessante Meldung entdeckt. Danach sollen sich die Gerüchte für eine mögliche Übernahme des deutschen Web-2.0-Business-Netzwerks Xing verstärken. Was auffällt: XING nimmt zu den Gerüchten keine Stellung, dementiert diese aber auch nicht.

Verschiedenen Medienberichten zufolge soll der US-Konkurrent LinkedIn ein Auge auf das Portal geworfen haben. Beobachtern zufolge sei ein Interesse an dem “erfolgreich wachsenden Unternehmen” verständlich. LinkedIn selbst will nach Angaben von Gründer und CEO Reid Hoffman von Verkaufsgesprächen jedoch nichts wissen.

Die Übernahmegerüchte um Xing wurden zuletzt von dem verdächtig aufstrebenden Aktienkurs genährt. Gerade in dem jüngst schwachen Marktumfeld konnte das Papier deutlich zulegen. Experten deuteten die Kursgewinne als Zeichen dafür, dass die Anleger mit einer Übernahme rechneten. Allein in den vergangenen vier Wochen stieg der Titel um mehr als 30 Prozent auf ein Jahreshoch von 37 Euro. Der Kurs wurde zudem von Meldungen getrieben, wonach Xing-Gründer und -Aufsichtsrat Lars Hinrichs erwäge, sein Aktienpaket an dem Unternehmen zu verkaufen.

und weiter …

Der Verkauf des Hinrichs-Aktienpakets würde eine Xing-Übernahme ermöglichen. Der Ex-Chef der Plattform verfügt über 27,7 Prozent der Anteile. Gemeinsam mit den Aktien im Streubesitz, die 28,53 Prozent der Anteile entsprechen, würde ein Käufer die 50-Prozent-Marke überschreiten und die Mehrheit an dem Unternehmen erlangen. Neben Hinrichs hätten noch weitere Mitarbeiter erwägt, ihre Xing-Aktien abzugeben. Wie “Der Aktionär” berichtet, sei bereits eine Bank mit der Transaktion der Hinrichs-Papiere beauftragt worden. Auffällig sei besonders das stark gestiegene Xetra-Handelsvolumen, das in der vergangenen Woche bei durchschnittlich 1,17 Mio. Euro lag und sich damit im Vergleich zum Vorjahresschnitt beinahe vervierfacht hat.

Seit einiger Zeit arbeitet Lars Hinrichs ja auch an einem neuen Projekt. Vielleicht hat der wichtigste Deutsche im deutschen Web ja wirklich keine Lust mehr auf XING ….

Quellen:
derStandard.at
derAktionaer.de