Jul 30 2010

Zahnärzte brauchen keine Patienten - Das Vertretungssystem in Deutschland ist eine Katastrophe

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586px-free_awesome_girl_with_braces_close_up.jpgWas ist das für ein miserables Gesundheitssystem:
Gestern Eckzahn abgebrochen, keine Schmerzen aber ich sehe aus wie ein Rugby-Spieler nach einem besonders bösen Foul …
Mein Zahnarzt (Dr. Segschneider in Bad Homburg, eigentlich ein sehr guter Zahnarzt!) hat Urlaub. Auf dem Band wird an 3 Vertretungen verwiesen (Dr. Weber, Dr. Papke und Dr. Nick). Diese sind aber alle im Urlaub und verweisen teilweise zurück zu meinem Zahnarzt. Nächsten Zahnärztin angerufen, die sagt, Sie wäre ja wohl nicht die Vertretung meines Zahnarztes und außerdem hätte Sie ja eine Baustelle. Da könnte Sie sich nicht auch noch um andere Patienten kümmern (Danke, Frau Dr. Gonnermann in Bad Homburg für diese klare Ansage. Ich weiß jetzt schon mal, zu welchem Zahnarzt ich nicht gehen möchte). Frau Dr. Schmidt, die Zahnärztin meiner Frau versucht, ist aber auch im Urlaub.

Nächster Schritt: die Krankenkasse angerufen um zu Erfahren, welcher Zahnarzt denn nun für mich zuständig wäre. Die dürfen aber keine Auskunft oder Empfehlungen geben. Wäre ja gemein, wenn man die wenigen Ärzte, die nicht im Urlaub sind, auch noch Bevorteilen würde … Aber einen Verweis an die kassenzahnärztlichen Vereinigung hat man mir dort freundlicherweise gegeben. Dort gäbe es eine Zahnarzt-Suche. Die habe ich auch gleich ausprobiert - zumindest wollte ich das. Allerdings bekam ich den Hinweis “Seite nicht gefunden” angezeigt. Beim 2. Anlauf bekam ich dann aber doch noch die Suche zu sehen. Das Ergebnis: Eine Liste aller Zahnärzte mit Telefonnummer - aber ohne Hinweis auf Sprechstunden oder Urlaubszeiten. Da sind sogar die gelben Seiten besser, weil es dort neben der Telefonnummer z.B. noch eine Anfahrt-/Map gibt und man sogar eine Visitenkarte an das Handy schicken kann um die Kontaktdaten gleich im Adressbuch zu speichern. So etwas brauch eine Ärztliche Vereinigung natürlich nicht - so’n neumodischer SchnickSchnack. Internet und Mobile Dienste werden doch sowieso total überbewertet …

Ein ähnliches Beispiel hatte ich schon einmal vor gut einem Jahr: Da hatte ich an einem Mittwoch Mittag plötzlich eine Nierenkolik. Da Mittwochs ja bekanntlich bei unseren Ärzte kollektives Füßehochlegen angesagt ist, habe ich die Notrufzentrale angerufen. Diese verwies mich an das Krankenhaus in Bad Homburg, die außerhalb der normalen Sprechstundenzeiten Notdienst hätten. Dort angekommen, wusste man erst nicht, was ich dort wollte, Notdienst ist doch nur am Wochenende und Nachts. Der leitende Arzt hat sich dann trotzdem 5 Minuten Zeit für mich genommen um mir mitzuteilen, dass er mich nicht behandeln darf, außer ich würde mich von einem Arzt stationär einweisen lassen. Nicht einmal ein Rezept für ein Schmerzmittel hat man mir gegönnt (aber den Tipp, eine Wärmflasche auf die Nieren zu legen - Danke).

Auf Reisen finde ich auch im hintersten Zipfel der Zivilisation IMMER einen (Zahn)arzt, der mich behandeln möchte - meist sogar günstiger und trotzdem mit moderner Ausstattung. Bei uns in Deutschland beschweren sich die Ärzte, dass Sie kein Geld verdienen, allerdings findet sich auch keiner, der mich behandeln möchte. HALLO: Mit kollektivem Urlaub kann man auch kein Geld verdienen!!! Können Ärzte sich nicht einmal ordentlich untereinander absprechen? Ist das zu viel verlangt?

So, jetzt werde ich die Telefonkosten noch weiter in die Höhe treiben und versuchen, einen Bahndlungswilligen Zahnarzt in Deutschland zu finden. Wenn das nicht klappt, werde ich wohl am Wochenende die Deutsche Grenze überschreiten müssen um einen Zahnarzt im Ausland mit unseren Krankenkassen-Beiträgen zu unterstützen.

Foto: D. Sharon Pruitt from Hill Air Force Base, Utah, USA


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Oct 07 2009

Wird XING verkauft? Gerüchteküche brodelt …

Published by webworker34 under Webnews

Gerade habe ich in der Online-Ausgabe von derStandard.at eine interessante Meldung entdeckt. Danach sollen sich die Gerüchte für eine mögliche Übernahme des deutschen Web-2.0-Business-Netzwerks Xing verstärken. Was auffällt: XING nimmt zu den Gerüchten keine Stellung, dementiert diese aber auch nicht.

Verschiedenen Medienberichten zufolge soll der US-Konkurrent LinkedIn ein Auge auf das Portal geworfen haben. Beobachtern zufolge sei ein Interesse an dem “erfolgreich wachsenden Unternehmen” verständlich. LinkedIn selbst will nach Angaben von Gründer und CEO Reid Hoffman von Verkaufsgesprächen jedoch nichts wissen.

Die Übernahmegerüchte um Xing wurden zuletzt von dem verdächtig aufstrebenden Aktienkurs genährt. Gerade in dem jüngst schwachen Marktumfeld konnte das Papier deutlich zulegen. Experten deuteten die Kursgewinne als Zeichen dafür, dass die Anleger mit einer Übernahme rechneten. Allein in den vergangenen vier Wochen stieg der Titel um mehr als 30 Prozent auf ein Jahreshoch von 37 Euro. Der Kurs wurde zudem von Meldungen getrieben, wonach Xing-Gründer und -Aufsichtsrat Lars Hinrichs erwäge, sein Aktienpaket an dem Unternehmen zu verkaufen.

und weiter …

Der Verkauf des Hinrichs-Aktienpakets würde eine Xing-Übernahme ermöglichen. Der Ex-Chef der Plattform verfügt über 27,7 Prozent der Anteile. Gemeinsam mit den Aktien im Streubesitz, die 28,53 Prozent der Anteile entsprechen, würde ein Käufer die 50-Prozent-Marke überschreiten und die Mehrheit an dem Unternehmen erlangen. Neben Hinrichs hätten noch weitere Mitarbeiter erwägt, ihre Xing-Aktien abzugeben. Wie “Der Aktionär” berichtet, sei bereits eine Bank mit der Transaktion der Hinrichs-Papiere beauftragt worden. Auffällig sei besonders das stark gestiegene Xetra-Handelsvolumen, das in der vergangenen Woche bei durchschnittlich 1,17 Mio. Euro lag und sich damit im Vergleich zum Vorjahresschnitt beinahe vervierfacht hat.

Seit einiger Zeit arbeitet Lars Hinrichs ja auch an einem neuen Projekt. Vielleicht hat der wichtigste Deutsche im deutschen Web ja wirklich keine Lust mehr auf XING ….

Quellen:
derStandard.at
derAktionaer.de


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Oct 01 2009

Herbstferien auf Mallorca: Engpass bei Mietwagen befürchtet

Published by webworker34 under Travel

Viele Leute zieht es in den Herbstferien noch einmal in die Ferne. Ganz vorn dabei sind die Balearen, die Kanaren und das spanische Festland. Wer dort seinen Urlaub macht und einen Mietwagen benötigt, sollte unbedingt vorab schon einen Mietwagen buchen, da es wie schon in den Osterferien und in der Sommersaison zu Engpässen kommen kann. Der MIETWAGEN.DE-Blog schreibt:

In diesem Jahr kam es dann ganz anders. Wer nicht schon Wochen vor dem Urlaub gebucht hatte und sich kurzentschlossen am Urlaubsort an die zahlreichen Autovermieter wandte, hatte Pech. Um ein finanzielles Risiko aufgrund der weltweite Krise zu minimieren, sahen sich viele Autovermieter in insbesondere in den Urlaubsregionen wie Spanien, Portugal und Italien gezwungen, ihren Fuhrpark deutlich zu reduzieren. Und auch jetzt in der Herbstsaison sind Mietwagen immer noch ein rares Gut und werden, je später gebucht wird, zudem teurer als gewohnt. Sprach man in den Sommermonaten noch von ca. 25 Prozent weniger Mietwagen, geht man laut Kai Sannwald von Sunny Cars von 40 Prozent weniger Ferienautos aus. MIETWAGEN.DE rät daher Urlauber dringend, rechtzeitig einen Mietwagen für die Herbstferien schon von Zuhause aus zu buchen. Unter keinen Umständen sollte man der Versuchung unterliegen und auf “lastminute”-Angebote vor Ort zu hoffen, denn auch die kleinen Vermieter in den Urlaubsregionen sind sich der Knappheit bewusst.

Einige Autovermieter bieten für die Herbstferien sogar interessante Rabatt-Aktionen. sunny-cars bietet z.B. einen Hyundai Atos für eine Woche für 178.-Euro anstatt für 209,-Euro. holiday autos bietet einen Pauschalrabatt in Höhe von 20,-Euro für die Kanarischen Inseln. Also rechtzeitig Buchen lohnt sich. Die Herbstferien-Mietwagen-Aktionen können direkt bei MIETWAGEN.DE gebucht werden.


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Sep 29 2009

Blog-Gewinnspiel von bitte-mit-rahmen.de

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Auf bitte-mit-rahmen.de bin ich auf interessantes Gewinnspiel mit guten Preisen gestoßen.

Die Preise, die verlost werden können sich sehen lassen. Insgesamt gibt es Preise im Wert von ca. 550 Euro:

1. Preis: iPod nano 8GB in Wunschfarbe (Silber, Schwarz, Blau …)
2. Preis: Digitaler 8″-Bilderrahmen von Philips, Schwarz, 600×800 Pixel
3. Preis: Dein Bild professionell gerahmt. Inklusive professionelle Foto-Entwicklung, Passepartout und im Bilderrahmen Deiner Wahl. Wert: bis zu 80 Euro
4. Preis: Einkaufsgutschein von Amazon über 40 Euro
5. – 10. Preis Einkaufsgutschein für rahmenversand.com oder Kunstgalaxie.de. Wert je 30 Euro.

Die genauen Teilnahmebedingungen kann man auf bitte-mit-rahmen.de nachlesen.

Mein Favorit ist übrigens dieser Rahmen, weil er so schön kitschig ist: Rahmen
Das Gewinnspiel läuft bis zum 30.09.2009.


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Sep 29 2009

Werbung überflüssig? Pepsi will keine Werbung mehr machen

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Eine interessante Meldung macht gerade die Runde und lässt insbesondere die Getränkeindustrie aufhorchen. In einem Interview von the the Onion mit PepsiCo CEO Indra K. Nooyi teilt die mächtigste Firmenchefin der Welt mit, dass Pepsi die 1,3 Milliarden Dollar Werbeausgaben im Jahr einsparen will. Nochmal ganz langsam: Pepsi will kein Geld mehr für Werbung ausgeben!

Nooyi sagt, dass man nach einer Reihe von Managertreffen in den vergangenen Monaten zu der Übereinstimmung kam, dass die jahrelange High-Budget-Kampagnen ein großer Fehler war.

Frankly, it just feels sort of weird and desperate to put all this energy into telling people what to drink. If they don’t like it, then they don’t like it.

Was die Sache noch interessanter macht: Indra Nooyi ist der Meinung, dass die eingesparten 1,3 Milliarden Dollar lieber in gemeinnützige Organisationen und bei den eigenen Mitarbeitern aufgehoben sind.

Nooyi told reporters the company’s $1.3 billion annual advertising budget would be put into Pepsi’s savings account, spread among various charitable organizations, and divvied up into generous bonuses for the company’s minimum-wage factory employees.

Also doch eher eine groß angelegte Werbekampagne? Charity ist schon seit Jahren eine sehr gute Grundlage für Werbung …

Den original Beitrag findet Ihr bei the Onion

Nachtrag und Danke an Jo:
The Onion ist eine englische Satirezeitschrift ;-)


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Aug 27 2009

Schöne Satire: 40.000 Beweisfotos von 25 iPhones von einem Feuer im Studentenwohnheim

Published by webworker34 under Sonstiges

Schöne Satire über digitalen Exhibitionismus: Studentenwohnheim niedergebrannt. Auslöser war die heruntergefallene Zigarette eines Studenten. Der Polizei liegen mehr als 40.000 Beweisfotos von 25 iPhones, 15 Blackberrys, 10 Video- und… 40 Digitalkameras der Partygäste vor:


Police Slog Through 40,000 Insipid Party Pics To Find Cause Of Dorm Fire


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