Gerade habe ich in der Online-Ausgabe von derStandard.at eine interessante Meldung entdeckt. Danach sollen sich die Gerüchte für eine mögliche Übernahme des deutschen Web-2.0-Business-Netzwerks Xing verstärken. Was auffällt: XING nimmt zu den Gerüchten keine Stellung, dementiert diese aber auch nicht.
Verschiedenen Medienberichten zufolge soll der US-Konkurrent LinkedIn ein Auge auf das Portal geworfen haben. Beobachtern zufolge sei ein Interesse an dem “erfolgreich wachsenden Unternehmen” verständlich. LinkedIn selbst will nach Angaben von Gründer und CEO Reid Hoffman von Verkaufsgesprächen jedoch nichts wissen.
Die Übernahmegerüchte um Xing wurden zuletzt von dem verdächtig aufstrebenden Aktienkurs genährt. Gerade in dem jüngst schwachen Marktumfeld konnte das Papier deutlich zulegen. Experten deuteten die Kursgewinne als Zeichen dafür, dass die Anleger mit einer Übernahme rechneten. Allein in den vergangenen vier Wochen stieg der Titel um mehr als 30 Prozent auf ein Jahreshoch von 37 Euro. Der Kurs wurde zudem von Meldungen getrieben, wonach Xing-Gründer und -Aufsichtsrat Lars Hinrichs erwäge, sein Aktienpaket an dem Unternehmen zu verkaufen.
und weiter …
Der Verkauf des Hinrichs-Aktienpakets würde eine Xing-Übernahme ermöglichen. Der Ex-Chef der Plattform verfügt über 27,7 Prozent der Anteile. Gemeinsam mit den Aktien im Streubesitz, die 28,53 Prozent der Anteile entsprechen, würde ein Käufer die 50-Prozent-Marke überschreiten und die Mehrheit an dem Unternehmen erlangen. Neben Hinrichs hätten noch weitere Mitarbeiter erwägt, ihre Xing-Aktien abzugeben. Wie “Der Aktionär” berichtet, sei bereits eine Bank mit der Transaktion der Hinrichs-Papiere beauftragt worden. Auffällig sei besonders das stark gestiegene Xetra-Handelsvolumen, das in der vergangenen Woche bei durchschnittlich 1,17 Mio. Euro lag und sich damit im Vergleich zum Vorjahresschnitt beinahe vervierfacht hat.
Seit einiger Zeit arbeitet Lars Hinrichs ja auch an einem neuen Projekt. Vielleicht hat der wichtigste Deutsche im deutschen Web ja wirklich keine Lust mehr auf XING ….
Viele Leute zieht es in den Herbstferien noch einmal in die Ferne. Ganz vorn dabei sind die Balearen, die Kanaren und das spanische Festland. Wer dort seinen Urlaub macht und einen Mietwagen benötigt, sollte unbedingt vorab schon einen Mietwagen buchen, da es wie schon in den Osterferien und in der Sommersaison zu Engpässen kommen kann. Der MIETWAGEN.DE-Blog schreibt:
In diesem Jahr kam es dann ganz anders. Wer nicht schon Wochen vor dem Urlaub gebucht hatte und sich kurzentschlossen am Urlaubsort an die zahlreichen Autovermieter wandte, hatte Pech. Um ein finanzielles Risiko aufgrund der weltweite Krise zu minimieren, sahen sich viele Autovermieter in insbesondere in den Urlaubsregionen wie Spanien, Portugal und Italien gezwungen, ihren Fuhrpark deutlich zu reduzieren. Und auch jetzt in der Herbstsaison sind Mietwagen immer noch ein rares Gut und werden, je später gebucht wird, zudem teurer als gewohnt. Sprach man in den Sommermonaten noch von ca. 25 Prozent weniger Mietwagen, geht man laut Kai Sannwald von Sunny Cars von 40 Prozent weniger Ferienautos aus. MIETWAGEN.DE rät daher Urlauber dringend, rechtzeitig einen Mietwagen für die Herbstferien schon von Zuhause aus zu buchen. Unter keinen Umständen sollte man der Versuchung unterliegen und auf “lastminute”-Angebote vor Ort zu hoffen, denn auch die kleinen Vermieter in den Urlaubsregionen sind sich der Knappheit bewusst.
Einige Autovermieter bieten für die Herbstferien sogar interessante Rabatt-Aktionen. sunny-cars bietet z.B. einen Hyundai Atos für eine Woche für 178.-Euro anstatt für 209,-Euro. holiday autos bietet einen Pauschalrabatt in Höhe von 20,-Euro für die Kanarischen Inseln. Also rechtzeitig Buchen lohnt sich. Die Herbstferien-Mietwagen-Aktionen können direkt bei MIETWAGEN.DE gebucht werden.
Auf bitte-mit-rahmen.de bin ich auf interessantes Gewinnspiel mit guten Preisen gestoßen.
Die Preise, die verlost werden können sich sehen lassen. Insgesamt gibt es Preise im Wert von ca. 550 Euro:
1. Preis: iPod nano 8GB in Wunschfarbe (Silber, Schwarz, Blau …)
2. Preis: Digitaler 8″-Bilderrahmen von Philips, Schwarz, 600×800 Pixel
3. Preis: Dein Bild professionell gerahmt. Inklusive professionelle Foto-Entwicklung, Passepartout und im Bilderrahmen Deiner Wahl. Wert: bis zu 80 Euro
4. Preis: Einkaufsgutschein von Amazon über 40 Euro
5. – 10. Preis Einkaufsgutschein für rahmenversand.com oder Kunstgalaxie.de. Wert je 30 Euro.
Die genauen Teilnahmebedingungen kann man auf bitte-mit-rahmen.de nachlesen.
Mein Favorit ist übrigens dieser Rahmen, weil er so schön kitschig ist:
Das Gewinnspiel läuft bis zum 30.09.2009.
Eine interessante Meldung macht gerade die Runde und lässt insbesondere die Getränkeindustrie aufhorchen. In einem Interview von the the Onion mit PepsiCo CEO Indra K. Nooyi teilt die mächtigste Firmenchefin der Welt mit, dass Pepsi die 1,3 Milliarden Dollar Werbeausgaben im Jahr einsparen will. Nochmal ganz langsam: Pepsi will kein Geld mehr für Werbung ausgeben!
Nooyi sagt, dass man nach einer Reihe von Managertreffen in den vergangenen Monaten zu der Übereinstimmung kam, dass die jahrelange High-Budget-Kampagnen ein großer Fehler war.
Frankly, it just feels sort of weird and desperate to put all this energy into telling people what to drink. If they don’t like it, then they don’t like it.
Was die Sache noch interessanter macht: Indra Nooyi ist der Meinung, dass die eingesparten 1,3 Milliarden Dollar lieber in gemeinnützige Organisationen und bei den eigenen Mitarbeitern aufgehoben sind.
Nooyi told reporters the company’s $1.3 billion annual advertising budget would be put into Pepsi’s savings account, spread among various charitable organizations, and divvied up into generous bonuses for the company’s minimum-wage factory employees.
Also doch eher eine groß angelegte Werbekampagne? Charity ist schon seit Jahren eine sehr gute Grundlage für Werbung …
Schöne Satire über digitalen Exhibitionismus: Studentenwohnheim niedergebrannt. Auslöser war die heruntergefallene Zigarette eines Studenten. Der Polizei liegen mehr als 40.000 Beweisfotos von 25 iPhones, 15 Blackberrys, 10 Video- und… 40 Digitalkameras der Partygäste vor:
Gerade bei Yuccatree gelesen: Microsoft Polen hat auf einem Werbefoto den Kopf eines Schwarzen ausgetauscht. Microsofts polnische Dependance hat auf einem Werbefoto den Kopf eines Managers afrikanischer Herkunft durch den eines Weißen ersetzt. Eine weiße Frau und ein Asiate durften bleiben. Nicht gerade das, was man von einem Weltunternehmen, welches noch vor 2 Jahren ganz Afrika mit Computern ausstatten wollte …
Auch peinlich: Die Photoshop-Bearbeitung war ziemlich dilettantisch: Die Hände auf dem Foto wurden nicht verändert. Microsoft hat sich zwar schon entschuldigt und mittlerweile ist auch auf der polnischen Website das Originalfoto wieder zu sehen. Aber ein bitterer Nachgeschmack bleibt.